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Costa Rica Nationalparks – Natur pur

Sollten Naturfreunde sich dazu entschlossen haben, eine Reise nach Costa Rica zu machen, sollten diese es auf keinen Fall verpassen, einen der 19 atemberaubenden costa-ricanischen Nationalparks zu besuchen. Knapp ein Viertel des Landes besteht aus Nationalparks, Naturschutzgebieten und biologischen Reservaten. Jeder einzelne der Nationalparks ist einzigartig und wartet mit seiner Pflanzen- und Tiervielfalt sowie der atemberaubenden Umgebung auf die Besucher des Landes. Damit zukünftige Urlauber einen besseren Einblick bekommen, was sie erwartet, werden nun einige der Nationalparks Costa Ricas vorgestellt.

Poas Vulkan Nationalpark
Der Poas Vulkan Nationalpark gehört zu den beliebtesten und bestbesuchtesten. Hier haben Besucher die Möglichkeit, über eine Plattform den 320 Meter tiefen Vulkankrater zu begutachten, welcher einer der weltweit größten aktiven Vulkankrater ist. Ferner können Sie hier die Vogelvielfalt Costa Ricas bewundern. Kolibris sowie der Nationalvogel, der clay-colored Robin, auch Gilbdrossel genannt, sowie zahlreiche weitere Vogelarten können hier betrachtet werden.

Manuel Antonio Nationalpark
Dieser ist der kleinste Nationalpark Costa Ricas und liegt an der südlichen Pazifikküste. Insgesamt sind hier 109 verschiedene Säugetierarten und über 350 verschiedene Pflanzenarten beheimatet. Der Dschungel führt direkt bis ans Meer. Wer diesen Nationalpark besucht, der sollte seine Badehose einpacken, denn ein wunderschöner Naturstrand lädt zum Baden ein. Hier sind viele bunte Vogelarten sowie Kapuzineraffen anzutreffen.

Tortuguero Nationalpark
Der Tortuguero Nationalpark ist einer der tropischsten Costa Ricas. Aus einem Labyrinth von Wasserstraßen, welche befahren werden können, können Besucher seltene Tiere wie Affen, Tukane, Kaimane, Faultiere und auch Giftfrösche in freier Natur beobachten. Ein besonderes Schauspiel wartet hier von Juli bis November, da in diesem Zeitraum die Meeresschildkröten den Tortuguero Nationalpark als ihr Brutrevier beanspruchen.

Corcovado Nationalpark
liegt im westlichen Teil der Halbinsel Osa im Südwesten und ist einer der Plätze auf der Erde mit der höchsten Biodiversität. Seltene Tiere wie Raubtiere, Amphibien und eine Vielzahl an Insektenarten sind hier beheimatet. Sogar Jaguare leben in diesem Gebiet, auch wenn diese nur selten zu sehen sind. Ein traumhaftes Naturschauspiel aus Sandstränden, Wasserfällen und seltenen Pflanzen werden dem Besucher hier ebenfalls geboten.

Rincon de la Vieja Nationalpark
Der Rincon de la Vieja ist ein großer Vulkan mit neun Kratern. Zum Teil sind die Krater mit türkisblauen Seen gefüllt, der Anblick ist atemberaubend. Der Nationalpark umfasst etwa 140 km²  und ist die Heimat für Kapuziner-, Brüll- und Klammeraffen, Ameisenbären, Faultiere, viele Vogelarten, u. a. auch Quetztale und Hämmerlinge.

Wanderwege durchziehen den Park und führen teilweise an Schlammbecken, Wasserfällen und Schwefelquellen vorbei. Vom Gipfel des Rincon de la Vieja kann man mit Glück bis zum Nicaragua-See sehen.

Monteverde Nebelwald
Der Monteverde Nationalpark mit seinem Nebelwald ist wohl einer der bekanntesten Parks Costa Ricas. Beeindruckend sind der dichte Wald, die artenreiche Flora und die vielen Tiere, denen man hier begegnen kann. Wer sich gerne auf Abenteuer einlässt, der sollte hier unbedingt an einer Canopy-Tour teilnehmen und den Wald von oben genießen!

Arenal Vulkan Nationalpark
Der aktivste Vulkan Costa Ricas ist der Arenal, auch wenn er seit mehreren Monaten ruhig ist. Der gleichnamige Nationalpark ist etwa 120 km² groß, die Landschaft ähnelt teilweise der Mondlandschaft. In dem Park kann man schöne Wanderungen machen, neben dem Vulkan kann man auch viele Tiere beobachten. Um den Arenal-See herum gibt es Thermalquellen, man kann Bootstouren unternehmen, ausreiten, Rad fahren und vieles mehr!

Piedras Blancas
Bis Anfang der 90er gehörte der im Süden Costa Ricas liegende Nationalpark Piedras Blancas noch zum Corcovado Nationalpark, heute umfasst er etwa 140 km² und schützt das Gebiet nördlich des Golfo Dulce.

Die Flora ist ebenso artenreich wie im Corcovado Nationalpark, zudem wurden schon viele Tiere beobachtet (etwa 140 unterschiedliche Säugetierarten, 350 Vogelarten, viele Amphibien und Insekten). Im Park kann man gut wandern, ausreiten, eine Bootstour entlang des Golfo Dulce machen oder einfach nur in einer der schönen Lodges relaxen.

Marino Ballenas
Der Meeres-Nationalpark befindet sich an der Pazifikküste des Landes und schützt das größte Korallenriff Costa Ricas. In der Trockenzeit von Dezember bis April finden sich die Wale und auch Delphine hier im warmen Gewässer ein, es werden Beobachtungstouren angeboten. In der Regenzeit hingegen trifft man auf viele Schildkröten, die hier Ihre Eier ablegen. Der nahe gelegene Dominical Beach ist ein Paradies für Surfer.

Irazu Vulkan
Der Nationalpark beheimatet den größten Vulkan Costa Ricas, der allerdings seit Mitte der 90er nicht mehr ausgebrochen ist. Die Attraktion ist der giftgrüne Schwefelsee, der sich im Krater befindet. Der Irazu ist von San José aus gut zu erreichen, die Wanderungen entlang des Kraterrandes eingeschränkt möglich. Bei richtig gutem Wetter kann man von oben die Karibik- und die Pazifikküste sehen!

Braulio Carrillo
Der Nationalpark schützt den erloschenen Vulkan Barva und dessen eindrucksvolle Umgebung. Flora und Fauna konnten sich ungestört entwickeln, es gibt fünf verschiedene Waldarten zu entdecken, Orchideen und Farne sind massenhaft vorhanden. Es gibt einige Wanderwege, die zu verschiedenen Aussichtspunkten führen. Der Nationalpark ist nur ca. 25 km von San José entfernt und befindet sich somit in der Mitte des Landes, man passiert ihn zum Beispiel auf dem Weg nach Tortuguero.

Cahuita
Der Cahuita Nationalpark liegt an der Karibikküste Costa Ricas und hat vor allem viele Tiere zu bieten! Der Nationalpark schützt das größte Korallenriff des Landes, somit sollte man unbedingt einen Schnorchelausflug buchen. Die schönen Strände sind von Palmen gesäumt, der kleine Ort Cahuita geprägt von jamaikanischem Flair und Lebensfreude. Genießen Sie es!