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Regionen Costa Ricas
Costa Rica ist in sieben Provinzen gegliedert. Knapp ein Fünftel der Landesfläche nimmt die im Osten gelegene Provinz Limón ein, die sich entlang der gesamten Karibikküste von Costa Rica erstreckt. Die größte Provinz von Costa Rica befindet sich im Westen des Landes. Es ist mit einer Fläche von über 11 000 Quadratkilometern die Provinz Puntarenas, welche die gesamte südwestliche Pazifikküste einnimmt. Die nordwestliche Pazifikprovinz ist Guanacaste, die zur Hälfte auf der gleichnamigen Halbinsel liegt. Die vier Inlandsprovinzen von Costa Rica sind Alajuela und Heredia im Norden des Landes sowie San José und das sich östlich anschließende Cartago.

Costa Rica als Staat im südlichen Zentralamerika und befindet sich an einer schmalen Stelle der mittelamerikanischen Landbrücke zwischen der Karibik im Osten und dem Pazifischen Ozean im Westen. Nachbarstaaten Costa Ricas, das eine Fläche von 51 100 Quadratkilometern hat, sind Nicaragua im Norden und Panama im Süden. In dem mittelamerikanischen Land, das kaum größer als Niedersachsen ist, leben etwa 4,3 Millionen Menschen. Rund ein Drittel der Einwohner Costa Ricas leben allein im Einzugsgebiet der Hauptstadt San José.

Geografie und klimatische Verhältnisse
Für das kleine Land hat Costa Rica eine überraschend vielfältige Landschaft zu bieten, die sich in fünf große Naturräume gliedern lässt. Der östliche Landesteil an der Karibikküste wird von einer Schwemmlandebene eingenommen, die von Süd nach Nord immer breiter wird. Das „Rückgrat“ des Landes bilden die Bergketten der Cordilleras mit zahlreichen noch aktiven Vulkanen. Hier befindet sich mit dem 3819 Meter hohen Cerro Cirripó auch der höchste Berg von Costa Rica. Zwischen zwei Bergketten der Kordilleren liegt das dicht besiedelte Valle Central, wo sich auch die Hauptstadt San José befindet. Den Westen des Landes nimmt die zentrale Pazifikküste und die vergleichsweise trockene Halbinsel Guanacaste ein.

Das kleine mittelamerikanische Land befindet sich im Bereich der Tropen. Anders als wir es von den gemäßigten Breiten her kennen, gibt es in Costa Rica nur zwei Jahreszeiten. Von Mai bis November herrscht Regenzeit in Costa Rica und es fallen teilweise enorme Regenmengen. Diese verteilen sich aber ungleichmäßig über das Land. Während im Valle Central rund 1800 Millimeter Regen im Jahr fallen, sind es an der Karibikküste glatt das Doppelte. Die ideale Reisezeit für Costa Rica sind die Monate Dezember bis April, wenn Trockenzeit herrscht und nur sehr wenig Regen fällt.

Großer Raum für den Naturschutz
Der Naturschutz besitzt in Costa Rica einen hohen Stellenwert. In rund einem Viertel der gesamten Landesfläche wurden Schutzgebiete mit zahlreichen Nationalparks eingerichtet, um die teils einzigartige und vielfältige Flora und Fauna des Landes zu schützen. Insgesamt befinden sich in Costa Rica 27 Nationalparks, die knapp die Hälfte der Fläche aller Schutzgebiete einnehmen. Dabei werden alle Vegetationsbereiche wie tropischer Regenwald, immergrüner Nebelwald, vegetationsarme Zonen um die Vulkane oder Karsthöhlen in den Schutz mit einbezogen. Aber auch Gebiete mit seltenen Tierarten wie Spitzkrokodile, dem hellroten Ara und den Eiablageplätzen  seltener Meeresschildkröten befinden sich darunter.