Reisetipps

Visa & Ausreise:
Die Einreise nach Costa Rica ist bis zu 90 Tage zu touristischen Zwecken für Deutsche Staatsbürger visafrei, in Einzelfällen kann eine Aufenthaltsgenehmigung für nur 30 oder 60 Tage erteilt werden (abhängig vom Beamten bei Einreise). Bei längeren Reisen oder aber Reisen zu einem anderen Zweck muss eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden.
Das Rückflugticket wird manchmal zu Vorlage verlangt, sowie der Nachweis über ausreichende Geldmittel.

Bei Ausreise werden ca. 29 USD pro Person fällig, diese Gebühr ist am Flughafen zu entrichten.

Währung:
Der Colón (CRC) ist die Währung Costa Ricas (1 EURO = ca. 680 CRC). Man kann inzwischen in jeder größeren Stadt Euro wechseln, zudem sollte man USD in bar mitnehmen. Bitte nicht am Flughafen in CRC wechseln, dies ist sehr teuer. Man kann in den größeren Orten problemlos mit USD oder Kreditkarte zahlen, bekommt dann als Wechselgeld CRC und kann damit in kleinen Läden auf dem Land bezahlen.

Mit einer Maestro Karte können Sie nur bei der Scotia Bank Bargeld abheben, gegen eine Gebühr von 15%. Die Abhebung ist i.d.R. bis zu einer Höhe von ca. 200.000,-Colones pro Tag (ca. 300,- €) möglich.

Impfungen:
Bei Einreise aus Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung notwendig. Ansonsten werden die Standardimpfungen empfohlen (Tetanus, Diphtherie, Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza), zusätzliche Hepatitis A und bei längeren Aufenthalten Hepatitis B sowie Tollwut und Typhus.

Hinweis zu Malaria: San José und alle Gebiete höher als 1800 m gelten als malariafrei, seit 2005 sind die Ansteckungen rückläufig – Langzeitprophylaxe ist momentan nicht nötig.
Hinweis zu Dengue: Momentan gibt es noch keinen Impfschutz, so dass man sich mit Anti-Mücken-Spray und langer Kleidung für Stichen schützen sollte.

Gesundheitssystem:
In ländlichen Gebieten gibt es vereinzelt Kliniken / Ärzte, allerdings nicht auf europäischem Standard. In San José und größeren Städten ist die Versorgung besser.

Durchfallerkrankung können bei Touristen häufig vorkommen! Wenn Sie Ihre Gesundheit nicht in Gefahr  bringen möchten, beachten Sie bitte folgende Hinweise:
1. Wasser nur aus Flaschen trinken. Kein Leitungswasser! Greifen Sie nur im Notfall auf gefiltertes und abgekochtes Wasser zurück.
2. Nutzen Sie vor dem Essen oder Kochen Händedesinfektion oder waschen Sie Ihre Hände mit Seife.
3. Halten Sie unbedingt Fliegen von Essen und Getränken fern.

Eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten finden Sie auf der Website der deutschen Botschaft San José unter  www.san-jose.diplo.de

Sicherheit:
Kriminalität in Costa Rica ist mit europäischen Verhältnissen nicht vergleichbar und es muss mit höherer Gewaltbereitschaft gerechnet werden. Am besten bringen Sie keine Wertgegenstände mit. In Costa Rica muss man besonders in San Jose aufpassen. Dokumente sollten unbedingt am Körper getragen werden und Taschen bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Nachts in der Dunkelheit (ab 18 Uhr) sollte man ein Taxi vom und zum Hotel benutzen, da es mittlerweile gut organisierte Banden gibt, die es auf das Reisegepäck abgesehen haben. Sind Sie Teil einer Reisegruppe sein, dann beachten und befolgen Sie bitte die Ratschläge Ihres Reiseleiters, da die Reiseleiter in der Regel genau wissen, wo man sich sicher bewegen kann.  Als alleinreisende Frau unterwegs zu sein, ist in Costa Rica zumeist unproblematisch. Lediglich einige Stadteile San Josés sollten nicht besucht werden. Wer unerwünscht angesprochen oder in Diskotheken und Clubs angemacht wird, kann sich durch ein freundliches ‚Nein‘ wieder Freiraum verschaffen. Ebenso können ein Ehering oder der Hinweis auf den mitreisenden Ehemann/Freund hilfreich sein.

Die kostenlose Notrufnummer der Touristenpolizei:   911
Tourismusinstitut (ICT):  800-8868-7476 oder 800-8887-4766
Das hiesige Institut bietet Touristen bei Fragen oder Problemen über oben genannte kostenlose Rufnummer Unterstützung an.

Besonderheiten bei Reise durchs Land:
Die Straßen in Costa Rica sind teilweise sehr schlecht und holprig – für Strecken, die eigentlich gar nicht so lang aussehen, benötigt man dementsprechend mehr Zeit. Verkehrsregeln werden selten beachtet, daher wird zu Vorsicht geraten. Wenn es geht, dann sollte man Nachtfahrten vermeiden und sich auf den Tag beschränken.
Wer nicht gerne selbst fahren möchte, kann sogenannte SIB (Seat In Basis)-Transfers nutzen – dieses System funktioniert einwandfrei und man kommt leicht von Ort zu Ort.

Telefon/Mobilfunk:
Seit 2006 gibt es Abkommen mit einigen europäischen Netzanbietern, so dass das costaricanische Netz unter anderem auch mit deutschen Mobiltelefonen genutzt werden kann. Ansonsten ist es empfehlenswert, sich eine Telefonkarte zu kaufen, die man für 500, 100 oder 3000 Colones bekommt. Mit  3000 Colones kann man etwa 10 Minuten von der Telefonzelle aus nach Europa telefonieren. Lokale Gespräche sind sehr viel günstiger.
Internetcafés gibt es überall, sei es auf dem Land oder in den Städten. Wer also per Skype o.ä. kommunizieren möchte, ist hier gut aufgehoben.

Strom:
110 Volt sind Standard in Costa Rica. Für die Steckdosen sollte man einen amerikanischen Adapter dabei haben. In den ländlichen Gebieten kommt es zu dem häufiger zu Stromausfällen, daher sollte eine Taschenlampe mitgenommen werden.

Zoll:
Keine Einfuhr von Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukten sowie Obst und Gemüse (Ausnahme: Konserven).

Essen & Trinken:
In Costa Rica wird in Küstennähe sehr viel Fisch gegessen. Das Nationalgericht ist allerdings Gallo Pinto, Huhn mit Reis und Gemüse. Zu einem costaricanischen Frühstück gehört neben Reis und Bohnen auch Obst – allerdings bieten die Unterkünfte immer mehrere Varianten Frühstück an. Wer gut und preisgünstig essen möchte, der sollte ein SODA besuchen. Die kleinen Imbisse gibt es überall und die Auswahl an Gerichten ist groß.